Es gibt tatsächlich keinen anderen Weg als die Frauen- und Männer-Quote, wie wir von der Nürnberger Resolution sie fordern. Es sind die Bilder von Macht und Führung, die wir alle im Kopf haben, die so stark sind, dass kaum jemand erkennt, welche Frauen führungsstark sind und welche nicht.
Gegen das unendliche starke "Gleich-zu-Gleich-gesellt-sich-gern", wie Herr Sattelberger (Personalvorstand der Deutschen Telekom) dies gerne ausdrückt, hilft nur ein starkes Mittel und dies ist die Quote. Die 30%-Quote der DT hat schon den Erfolg, dass sich dort 15% mehr Frauen bewerben. Nach McKinsey gibt es handfeste finanzielle Vorteile für alle Firmen mit hohem Frauenanteil in der Führung.
Petra Wiemer - 1 year ago
Trotz der 2001 geschlossenen Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen als explizites Ziel aufzunehmen und dies alle zwei Jahre zu evaluieren, hat sich im Hinblick auf die Gleichstellung bis heute nicht viel getan.
Also muss die gesetzliche Quote kommen.
Sie muss allerdings von Rahmenbedingungen flankiert werden, wie auszubauende Kinderbetreuung, soziale Akteptanz von Elternzeit für Männer und allgemeine Sensibilisierung für Genderfragen. Ebenso wird im Hinblick auf den Fachkräftemangel auch die noch immer herrschende starre Unternehmenskultur zu reformieren sein.
Nur Unternehmen mit einer familienbewußten Personalpolitik werden in Zukunft Fachkräfte beiderlei Geschlechtes rekrutueren und auch halten können.
Leistung sollte überzeugen und nicht die "Quote". Frauen müssen mehr Präsenz zeigen und miteinander Ihre Positionen ins Rollen bringen. Für mich sind hier die Frauen selbst gefragt, mit aktiver (Mit)Arbeit in Verbänden, Vereinen oder ähnliches
Es gibt tatsächlich keinen anderen Weg als die Frauen- und Männer-Quote, wie wir von der Nürnberger Resolution sie fordern. Es sind die Bilder von Macht und Führung, die wir alle im Kopf haben, die so stark sind, dass kaum jemand erkennt, welche Frauen führungsstark sind und welche nicht.
Gegen das unendliche starke "Gleich-zu-Gleich-gesellt-sich-gern", wie Herr Sattelberger (Personalvorstand der Deutschen Telekom) dies gerne ausdrückt, hilft nur ein starkes Mittel und dies ist die Quote. Die 30%-Quote der DT hat schon den Erfolg, dass sich dort 15% mehr Frauen bewerben. Nach McKinsey gibt es handfeste finanzielle Vorteile für alle Firmen mit hohem Frauenanteil in der Führung.
Trotz der 2001 geschlossenen Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen als explizites Ziel aufzunehmen und dies alle zwei Jahre zu evaluieren, hat sich im Hinblick auf die Gleichstellung bis heute nicht viel getan.
Also muss die gesetzliche Quote kommen.
Sie muss allerdings von Rahmenbedingungen flankiert werden, wie auszubauende Kinderbetreuung, soziale Akteptanz von Elternzeit für Männer und allgemeine Sensibilisierung für Genderfragen. Ebenso wird im Hinblick auf den Fachkräftemangel auch die noch immer herrschende starre Unternehmenskultur zu reformieren sein.
Nur Unternehmen mit einer familienbewußten Personalpolitik werden in Zukunft Fachkräfte beiderlei Geschlechtes rekrutueren und auch halten können.
Leistung sollte überzeugen und nicht die "Quote". Frauen müssen mehr Präsenz zeigen und miteinander Ihre Positionen ins Rollen bringen. Für mich sind hier die Frauen selbst gefragt, mit aktiver (Mit)Arbeit in Verbänden, Vereinen oder ähnliches
Ich sehe keine bessere Alternative.